Lederarmbänder

Ein Lederarmband kann einer Uhr einen ganz eigenen Charakter vermitteln. Oft lohnt es sich, in ein hochwertiges Lederarmband zu investieren, um die Armbanduhr besonders edel aussehen zu lassen. Zurzeit sind insbesondere die klassischen Farben Schwarz und Braun, aber auch – etwas peppiger – Lederarmbänder in Blautönen gefragt. Meist werden Lederarten wie Nubuk, Velour oder Nappa für Uhren-Armbänder verwendet. Aber es gibt auch extravagante Modelle und Designerstücke aus geprägtem, bedrucktem oder beschichtetem Leder sowie aus Lackleder.

Immer wieder machen Meldungen über die Schädlichkeit von gefärbtem Leder, unter anderem bei Armbändern für Uhren, die Runde. Doch wie gefährlich sind die verwendeten Farbstoffe tatsächlich? Gerbstoffe sowie Farben können Expterten zufolge von einem Lederarmband auf die menschliche Haut übertragen werden. Dort können sie unter anderem Allergien auslösen oder gar Krebs verursachen. Daher gelten harte Gesetze und Gesundheitsauflagen für die Herstellung von Lederwaren, darunter auch solche für Uhren-Armbänder. Allerdings werden Lederwaren häufig importiert.

In vielen Ländern wird der Stoff Pentachlorphenol (PCP) bei der Herstellung von Lederwaren verwendet, der in Europa inzwischen verboten ist. Bei solchen Importprodukten wird oft kontrolliert, und belastete Waren werden sichergestellt. Auch wer im Urlaubsland günstige Lederwaren einkauft, kann sich in der Zwickmühle befinden, für den günstigen Preis gleich auch gleich unfreiwillig giftige Stoffe im Armband einer Uhr mit gekauft zu haben. Wer Zweifel hat, ob sein Lederarmband giftige Stoffe enthält, der kann dieses zum Beispiel bei seiner Kreisverwaltungsbehörde prüfen lassen. Jedoch sollte dies gut überlegt werden, da häufig die Ware beschädigt werden muss, um feststellen zu können, ob sich darin giftige Stoffe befinden.

Meist wird ein Lederarmband in mehreren Schichten verklebt. Wie sorgfältig dabei gearbeitet wurde und wie stark der verwendete Klebstoff ist, bestimmt deshalb entscheidend die Qualität eines Uhren-Lederarmbands. Doch auch bei der besten Qualität kann es vorkommen, dass ein Lederarmband mit der Zeit speckig wird und nach Schweiß zu riechen beginnt.

In diesem Fall hilft es, das Lederarmband einige Minuten in zweiprozentigem Wasserstoffperoxid einzulegen. Man erkennt an kleinen Bläschen, dass sich an einer Stelle Reste von Schweiß abgelagert haben. Gibt es keine Bläschen mehr, sollte man das Armband schnellstmöglich herausnehmen und abtrocknen, um zu vermeiden, dass sich der Klebstoff löst.

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